"No, there's no place like London" - ist der erste Satz des Hauptcharakters im neuen Film unter der Regie von Tim Burton und bereits zu Beginn erkennt man die ihm eigene Art eine schaurig-schöne Atmosphäre zu schaffen.
In dieses London des 19. Jahrhunderts kehrt Benjamin Barker nach fünfzehnjähriger Abwesenheit zurück. Die Geschichte ist schnell erzählt. Einst war Benjamin Barker ein glücklich verheirateter Ehemann und frischgebackener Vater, doch Richter Turpin begehrte dessen Frau und schnell wurde der Ehemann aus London verbannt. Nun kehrt er als Sweeny Todd wieder, um Rache zu nehmen. Die liebliche Witwe Mrs. Lovett hilft ihm nur zu gern dabei. Durch verschiedene Umstände, die eine Liebesgeschichte zwischen der Tochter des Benjamin Barker und einem seiner Mitreisenden nach London beinhalten, bekommt der Babier seine Rache, jedoch nicht ohne einen negativen Beigeschmack... aber wir wollen ja das Ende nicht verraten ;)

In dieses London des 19. Jahrhunderts kehrt Benjamin Barker nach fünfzehnjähriger Abwesenheit zurück. Die Geschichte ist schnell erzählt. Einst war Benjamin Barker ein glücklich verheirateter Ehemann und frischgebackener Vater, doch Richter Turpin begehrte dessen Frau und schnell wurde der Ehemann aus London verbannt. Nun kehrt er als Sweeny Todd wieder, um Rache zu nehmen. Die liebliche Witwe Mrs. Lovett hilft ihm nur zu gern dabei. Durch verschiedene Umstände, die eine Liebesgeschichte zwischen der Tochter des Benjamin Barker und einem seiner Mitreisenden nach London beinhalten, bekommt der Babier seine Rache, jedoch nicht ohne einen negativen Beigeschmack... aber wir wollen ja das Ende nicht verraten ;)

In der Rolle des Sweeny Todd glänzt Tim Burton's Liebling Johnny Depp. Kein anderer passt besser in dieses skurile Ambiente. Man könnte meinen, dass Johnny Depp wie geschaffen für Tim Burton's Filme ist, was er nicht nur in "Edward mit den Scherenhänden", "Sleepy Hollow" und "Charlie und die Schokoladenfabrik" beweist. Als Sweeny Todd schafft er es, trotz der recht brutalen Eigenart des Charakters eine gewisse Sympathie beim Zuschauer zu erwecken.
Doch wie in jedem Film gehört eine starke Frau an die Seite des männlichen Hauptcharakters. In diesem Fall ist es Helena Bonham Carter, die in "Marla Singer"-Manier die Fleischpasteten-Bäckerin Mrs. Lovett spielt, die aufgrund ihrer Zuneigung zu "Mr. Todd" auf die absurdesten Ideen kommt. Aber Not macht ja erfinderisch ;)
Natürlich gebe es keine Story ohne den Bösewicht. Alan Rickman hat schon bei Harry Potter gezeigt, dass er einen Gegenpart spielen kann und es wiedermals bestätigt. Die Rahmenhandlung lässt diesen selbstsüchtigen Richter in einem so schlechten Licht darstehen, dass selbst die Taten des Sweeny Todd harmlos dagegen aussehen. Die Fans von Rickman können weiterhin in Begeisterung schwelgen! (Hier, nur für Dich, Mitstreiterin in der "Freiheit für Koffein"-Kompagne ;) )
Neben der schauspielerischen Leistung, zeigt die Besetzung musikalische Talente, mit denen man nicht gerechnet hätte. Denn "Sweeny Todd - The Demon Barber of Fleet Street" ist ein verfilmtes Musical, was das ein oder andere Lied erfordert. In der englischen Version, wird das Schicksal durch die verschiedenen Tonlagen in Johnny Depp's Gesang betont und auch das sich wiederholende "Yes, Mr. Todd." "I'm your friend too, Mr. Todd" zeigt nur zu gut Mrs. Lovett's Hingabe.
Da ich selbst kein großer Freund von Musicals bin und den Film nur als begeisterter Bewunderer der Burton'schen Welt gesehen habe, hat es mich doch sehr überrascht, dass es mich weniger gestört hat, als ich dachte. Deswegen kann ich diesen auch "Musical-Nicht-Mögern" empfehlen, solange eine gewisse Begeisterung für die grisaille Welt des Tim Burton besteht und man nichts gegen den ein oder anderen Liter Blut hat ;)
Denn Burton schafft wieder eine in sich geschlossene Welt, die an Farbe gewinnt, sobald der Charakter aufblüht, jedoch nie diesen grauen Schleier ablegt, der die Atmosphäre beherrscht. Nur so kommt das rote Blut in den Vordergrund und geht nicht im Farbengewirr unter. Blutiger als "Sleepy Hollow" und mit einem wesentlich markanteren und unweinerlichen Hauptcharakter, könnte er jedoch an der breiten Masse vorbeigehen und nur für ein interessiertes Publikum ein neues Highlight für die DVD-Sammlung werden.
Doch wie in jedem Film gehört eine starke Frau an die Seite des männlichen Hauptcharakters. In diesem Fall ist es Helena Bonham Carter, die in "Marla Singer"-Manier die Fleischpasteten-Bäckerin Mrs. Lovett spielt, die aufgrund ihrer Zuneigung zu "Mr. Todd" auf die absurdesten Ideen kommt. Aber Not macht ja erfinderisch ;)
Natürlich gebe es keine Story ohne den Bösewicht. Alan Rickman hat schon bei Harry Potter gezeigt, dass er einen Gegenpart spielen kann und es wiedermals bestätigt. Die Rahmenhandlung lässt diesen selbstsüchtigen Richter in einem so schlechten Licht darstehen, dass selbst die Taten des Sweeny Todd harmlos dagegen aussehen. Die Fans von Rickman können weiterhin in Begeisterung schwelgen! (Hier, nur für Dich, Mitstreiterin in der "Freiheit für Koffein"-Kompagne ;) )
Neben der schauspielerischen Leistung, zeigt die Besetzung musikalische Talente, mit denen man nicht gerechnet hätte. Denn "Sweeny Todd - The Demon Barber of Fleet Street" ist ein verfilmtes Musical, was das ein oder andere Lied erfordert. In der englischen Version, wird das Schicksal durch die verschiedenen Tonlagen in Johnny Depp's Gesang betont und auch das sich wiederholende "Yes, Mr. Todd." "I'm your friend too, Mr. Todd" zeigt nur zu gut Mrs. Lovett's Hingabe.Da ich selbst kein großer Freund von Musicals bin und den Film nur als begeisterter Bewunderer der Burton'schen Welt gesehen habe, hat es mich doch sehr überrascht, dass es mich weniger gestört hat, als ich dachte. Deswegen kann ich diesen auch "Musical-Nicht-Mögern" empfehlen, solange eine gewisse Begeisterung für die grisaille Welt des Tim Burton besteht und man nichts gegen den ein oder anderen Liter Blut hat ;)
Denn Burton schafft wieder eine in sich geschlossene Welt, die an Farbe gewinnt, sobald der Charakter aufblüht, jedoch nie diesen grauen Schleier ablegt, der die Atmosphäre beherrscht. Nur so kommt das rote Blut in den Vordergrund und geht nicht im Farbengewirr unter. Blutiger als "Sleepy Hollow" und mit einem wesentlich markanteren und unweinerlichen Hauptcharakter, könnte er jedoch an der breiten Masse vorbeigehen und nur für ein interessiertes Publikum ein neues Highlight für die DVD-Sammlung werden.
