Dienstag, 27. März 2007

Es ist vollbracht!!! *muhaha*

Vier Tage vor dem offiziellen Ende dieses Semesters hab ich endlich meine Hausarbeit beendet. Was für ein Gefühl!!! Alle, die sowas schon erlebt haben, können mir zustimmen, dass einem ein massives Gewicht genommen wird und man sich danach irgendwie freier fühlt. Eigentlich war ich ja schon Montag Abend fertig. (Was erstaunlich ist, da ich mein Werk erst Heute wegschicken musste.) Aber man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben und da noch Korrektur gelesen werden musste (hier ein weiterer Dank an "die bessere Hälfte"!) und das Ding gedruckt besser zu verschicken ist, konnte ich erst heute endlich aufatmen, als es endlich seinen Weg Richtung Insel begann.

Leider muss ich zugeben, dass ich ein wenig mehr von dem Ende dieser Arbeit erwartet hab, schließlich war es mein persönliches Ausklingen den Apokalypse. Bei meiner allerersten Hausarbeit war da diese Euphorie, ich wollte die ganze Welt umarmen, hab mir ne fröhliche Blume gekauft und mich mit nem Trip nach Bonn belohnt. Das war ein wirklich gelungenes Ende, die Apokalypse hingegen ist wirklich nur abge
klungen. Tja, es scheint wohl, dass das Leben sich regelrecht in Hausarbeiten spiegelt. Mal ist es klasse und dann wieder nichts wirklich besonderes.

Naja, trotz allem bin ich wirklich erleichtert, eine Sache mehr, die ich erledigen musste, vom Stapel zu haben. Jetzt kann ich mich mit neuem Elan auf dieses garstige Latein und das neue Semester nächste Woche stürtzen.

Hoch leben erledigte Hausarbeiten!


Und für die, die nicht wissen über was ich schreiben musste, hier ein kleiner Einblick:


Da entbrannte im Himmel ein Kampf; Michael und seine Engel erhoben sich, um mit dem Drachen zu kämpfen. Der Drache und seine Engel kämpften, aber sie konnten sich nicht halten und sie verloren ihren Platz im Himmel.

Offb XII, 7f







In jenen Tagen werden die Menschen den Tod suchen, aber nicht finden; sie werden sterben wollen, aber der Tod wird vor ihnen fliehen.

Offb IX, 6

Also, seid alle schön brav, damit ihr beim Jüngsten Gericht nicht ins Höllenfeuer, sondern ins neue Jerusalem einziehen könnt ;)

Gutes Gelingen...



Mittwoch, 21. März 2007

Liebe Deine Stadt!


Ganz Köln wimmelt von diversen Plakaten und ähnlichem, die besagen "Liebe Deine Stadt!"... Seit Oktober 2006 bin ich ganz offiziell Kölner Bürger und rein theoretisch müsste ich jetzt diese Stadt lieben, nicht? Doch bei Karneval und Kölsch (erwähnen wir lieber nicht diese grausige Fußballmannschaft) fällt es mir ein wenig schwer eine tiefe Zugehörigkeit zu Köln zu entwickeln. Naja, vielleicht brauch ich ja noch Zeit, schließlich hat Köln auch schöne Seiten. Meinen Liebling zum Beispiel: den Dom! Ach ja, der Dom... er ist wirklich toll! Außerdem ist er direkt am Rhein... Leider hab ich noch keinen tollen Rhein-Platz in Köln gefunden, das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass der Rhein trotzdem da ist ;) Auch die Leute in Köln sind voll in Ordnung, hilfsbereit, offen und immer freudlich. (Ich ignoriere Karneval jetzt einfach mal, ist ja auch eher Ausnahmezustandt und so... ach, reden wir einfach nicht drüber...) Außerdem gibt es überall leckeren Kaffee und an der Uni gibt es ganz viele Kopierer und die Bibliotheken sind super. Das ist auch gut so, denn damit kann man von dem grausigen Aussehen der Uni ablenken.
Doch trotz der tollen Dinge, die Köln hat (und ich hoffe, ich werde noch mehr davon entdecken), noch kann ich nicht sagen, dass ich diese Stadt liebe...

Aber nicht weit von Köln ist eine Stadt, die ich wirklich wirklich gern hab, auch wenn der Eindruck, den sie zu Beginn macht, nicht der beste ist. Bonn ist trotz Bonner Loch eine tolle Stadt. Die Uni ist klasse und der Hofgarten ist ein prima Platz zum rumhängen. Außerdem gibt es in Bonn viele tolle Plätze am Rhein, links- und auch rechtsrheinisch. Dann die netten Cafés und Pubs, der tolle Bouvier und die netten Plätze überhaupt.
Vermutlich mag ich Bonn einfach nur, weil ich so viel nette Erinnerungen an Bonn habe und viele meiner werten Freunde in Bonn studieren und/oder wohnen. Es ist einfach ein tolles Gefühl nach Bonn zu kommen. Ich persönlich fühl mich irgendwie "Zuhause", wenn ich nach Bonn komme und noch "Zuhauser", wenn ich in der Physik bin. Einige von Euch werden das bestimmt nachvollziehen können ;)

Doch Bonn brauchte eine Weile, um mein Herz
zu gewinnen (hoffentlich schafft Köln das noch, sonst müsste ich ja zurück nach Bonn ziehen *g*). Eine andere Stadt hatte dies nicht nötig, bei dieser war es sozusagen "Liebe auf den ersten Blick".


Berlin... Ach, Berlin ist Urlaub für mich, egal was ich dort unternehme, sei es ein stressiges Seminar oder ein simpler Tagesausflug. Jedes Mal, wenn ich in Berlin bin, geht es mir einfach besser. Ja, Berlin ist groß und anonym. Ja, es ist dreckig und hat alle Nachteile, die eine Hauptstadt hat. Doch hat Berlin auch wirklich tolle Seiten. Als "kulturgeiler" Museumsgänger liebe ich die Museumsinsel und das große kulturelle Angebot, das Berlin bietet, aber auch sonst ist Berlin eine Fundgrube vielerlei Dinge! Allein die Vielfältigkeit der Restaurants, Cafés und Bars ist klasse und Shoppen ist genial in Berlin. Vielleicht ist es das Großstadt- / Hauptstadt-Feeling, das ich seit der Kindheit kenne und in Berlin wiederentdeckt habe, vielleicht ist es einfach nur der Charme der Großstadt, aber egal was es ist! Diese Stadt liebe ich!

Also, liebt Eure Stadt! Oder liebt eine andere Stadt! Man muss schließlich nicht in einer Stadt wohnen, um sie wirklich gern zu haben und sich Zuhause zu fühlen, wenn man sie wieder unter den Füßen fühlt. ;)

à bientôt

Freitag, 16. März 2007

wenn nicht jetzt, wann dann?

Drei junge Studentinnen saßen heute auf einer Bank im Hofgarten und lasen eine an Glaubwürdigkeit mangelnde Zeitschrift, um sich einen Spaß daraus zu machen. Es stand wirklich sehr viel fragwürdiges drin und manch eine Sache, die im Grunde genommenen eigentlich nicht wissenswert ist. Wie es in solchen Zeitschriften so üblich ist gab es einen Teil mit Dingen die "in" und "out" sind. Erstaunlicherweise standt neben irgendwelchen Düften, geschmackvollen Lippenpflegestiften und ähnlichem, dass es "out" sei die Freundin zu wechseln, denn schließlich müssten Freundinnen ja zusammen halten usw .
Eigentlich traurig, dass so etwas in einer Zeitschrift stehen muss, damit die "Jugend von heute" es registriert.

Da wir drei schon eher zu der "Jugend von gestern" gehören, taten wir diesen Hinweis mit einigen Witzchen ab und fuhren mit unserer Lektüre fort.

Ihr mögt Euch vielleicht fragen, was das alles mit dem Titel dieses Posts zu tun hat. Ganz einfach: es soll eine Art Ode an meine Freunde werden und wenn ich es nicht jetzt in Worte fasse, wann dann?

Es ist faszinierend, wie die kleinsten Ereignisse oder Gegenstände Erinnerungen wach rufen können. Etwas wie dämliche Mädchenzeitschriften lesen kann einen daran erinnern, dass man dies schon Jahre zuvor gemacht hat, mit einer bestimmten Person zu der man zwar keinen Kontakt mehr hat, mit der man jedoch jede Erinnerung aus der Schulzeit verbindet.

Es ist faszinierend, wie Zeit tatsächlich Wunden heilt. Mit der Zeit verschwinden die schlechten Erinnerungen und es bleibt nur noch die schöne Zeit im Gedächtnis. Dr. Peper-Besäufnisse, Streiche in der Schule, gemeinsame Theateraufführungen, das wortlose Verständnis und noch viel mehr.

Doch will ich meine anderen Freunde nicht vernachlässigen, weder die alten noch die neu gewonnenen. Denn trotz Entfernung sind mit glücklicherweise noch viele Freunde aus Hamm erhalten und auch meine Physiker haben mir den Fachwechsel nicht allzu übel genommen.

Einer Person gebührt besondere Erwähnung. Obwohl es viele Personen in meinem Leben gibt, die mindestens genauso viel Ehre verdienen, sticht diese eine mit brutaler Ehrlichkeit und unglaublichen Zuhörerqualitäten aus der Reihe. Da Sie vermutlich nicht namentlich genannt werden möchte, nennen wir Sie der Einfachheit halber "meine bessere Hälfte" ;) (ja, ich bin mir im Klaren, dass jetzt fast alle wissen, wer gemeint ist) Sie hasst es, wenn ich Ihr sage, wie wertvoll Sie für mich ist, deswegen lasse ich das einfach mal und belasse es bei dem ersten Satz, der Rest erklärt sich von selbst.

Neben meiner besseren Hälfte haben mich viele tolle Menschen begleitet, seit ich ins Rheinland gezogen bin. Meine liebe Annika, die mich seit dem ersten Tag des Physik-Vorkurses begleitet, die Fachschaften, Physik und Kunstgeschichte, Freunde vom Theater, Kommilitonen, ehemalige und aktuelle, Menschen, die mir über den Weg gelaufen sind und die ich nicht mehr missen möchte.
Es gibt einen Spruch, keine Ahnung von wem, der besagt, dass viele Menschen den Lebensweg kreuzen, dass jedoch nur wenige Spuren hinterlassen.

Danke für Eure Spuren! Danke für die Erinnerungen, die bei bestimmten Ereignissen ganz automatisch in den Sinn kommen, für Bilder, Melodien, Orte, Bücher, Literatur, Gegenstände, Gerüche und Geschmäcker, die mit Euch verbunden sind. Sei es Hesses "Stufen", Schandmauls "Walpurgisnacht", der tolle ICE-Tee, der Hofgarten, Plätze am Rhein und springende Steine, Bad Godesberg, Eis, Schokolade, Sonnenblumen, Spongebob, Gilmore Girls, Corpse Bride, Braindead, ein unbeschriebenes Blatt, Schach, Goreng, Spielplätze, Bahnhöfe, Gummibärchen, der Pilzholz, Rosen...

Die Person, der das Meiste in meiner Aufzählung etwas sagen und vielleicht das ein oder andere Schmunzeln hervorlocken wird, wird diesen Text vermutlich nie zu Gesicht bekommen. Solange diese Person um Ihren Stellenwert bei meinem bisherigen Rheinlandaufenthalt weiß, reicht es mir, denn dieses Kapitel soll endlich abgeschlossen werden. Schließlich hat alles ein Ende und jede Ära geht irgendwann vorbei, auch wenn's weh tut...

Als Abschluss ein Gedicht:
Hermann Hesse

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!




Doch mit derartigem möchte ich nicht meinen Versuch einer Ode beenden.
Ihr sollt noch wissen, dass Ihr alle ein nicht zu verachtender Teil meines Lebens ward, seid und hoffentlich noch sein werdet! Auf viele weitere Spuren!

Auf bald...




Dienstag, 13. März 2007

mein Herz, meine Liebe, meine Katze...

"Die Liebe einer Katze ist das schönste Geschenk." sagte Judy Parker und jeder Katzenliebhaber wird Ihr zustimmen.

Dieses wunderbare Geschenk erhalte ich jedes Mal, wenn ich mein kleines Mädchen sehe. Naja, klein ist sie nicht wirklich, schon gar nicht, wenn man sie mit meinem Hund oder Sally, der Katze eines Freundes, vergleicht und die Jüngste ist sie leider auch nicht mehr. Sie begleitet mich schon über ein Jahrzehnt und ich bin ihr für jede Minute dankbar. Leider wohnen wir nicht mehr wirklich zusammen, doch jedes Mal wenn ich Zuhause in Hamm bin, ist es als wären wir nie getrennt gewesen. Sicher, sie beschwert sich anfangs immer, dass ich so lange weg war, aber ihre sonst so nachtragende Art hält nie lange an. Dann weicht sie mir nicht me
hr von der Seite. Wir sehen gemeinsam fern, lesen gemeinsam (bis sie keine Lust mehr hat und mich dazu bewegt, endlich das Buch wegzulegen), wir putzen uns sogar gemeinsam die Zähne (naja, ich putze Zähe, sie guckt neugierig zu) und gehen abends zusammen eine Runde mit dem Hund. Ach, sie freut sich immer so, wenn sie mit dem Hund spazieren gehen darf und ist danach so stolz auf sich, was sie auch sein kann, denn sie läuft eher "bei Fuß" als dieser allzu selbstständige Hund. Irgendwann heißt es dann "Lucy, komm schlafen" und wenn ihr danach ist, kommt sie sofort mit, ansonsten kommt sie auf jeden Fall nach.

Es ist ihr Blick, der die Welt ein bisschen besser macht. Es ist ihre Art mich bequem für sich zu machen und dabei zu schnurren. Es ist ihr Gesicht, das sich an mich schmiegt und so viel Zufriedenheit und bedingungsloses Vertrauen ausstrahlt.
Es gibt für mich nichts schöneres und beruhigenderes als diese Katze im Arm zu halten. Sie schafft es, dass ich mich trotz Allem wohl in dieser Welt fühle und nimmt mir für einen Augenblick alle Last ab. Doch auch die zwei anderen Katzen in meinem elterhaushalt besitzen diese Gabe. Der Dicke neigt in letzter Zeit mein Bett in Beschlag zu nehmen, doch das ist halb so wild, denn sein Schnurren ist besser als jedes Schlafmittel. Doch auch das Fette hat trotz seiner ungestümen Art, er ist ja noch kein Jahr alt, seine Schmusestunden und davon hält ihn nichts ab. Vielleicht ist es auch gar nicht mal so schlecht, von seinen Katzen regelrecht gezwungen zu werden, endlich zur Ruhe zu kommen. Vielleicht wissen sie einfach besser, was gut für uns ist. Vielleicht ist das ihre Art "Danke" zu sagen, wer weiß das schon. Ich weiß nur, dass mit meiner Katze im Arm alles etwas bunter wird, erträglicher, schöner, harmonischer und langsamer...

Ein Hoch auf Katzen, denn sie sind die besseren Menschen!

Zum Abschluss ein Text, ein Versuch, das in Worte zu fassen, was mir meine Katze jeden Augenblick, den wir mit einander verbringen, schenkt...

Besser als Liebe (oder: Die Katze und die Nacht)
Es kann nicht Liebe sein und doch könnte man meinen, sie sei es. Nein, Liebe ist es nicht, zu Derartigem kann man diese nicht empfinden und außerdem fühlt es sich ein wenig anders an. Es ist kein Kribbeln im Bauch, es ist auch nicht die Sehnsucht nach Nähe. Nein, wenn man genau darüber nachdenkt, ist es besser als Liebe oder vielleicht ist es die einzig wahre vollkommene Liebe.
Man braucht keine Erwiderung durch das Gegenüber, das Gefühl ist einfach da, es durchströmt deinen ganzen Körper und füllt dich vollständig aus. Innere Zufriedenheit breitet sich aus und all deine Schmerzen und dein Leid scheinen nebensächlich zu diesem Zeitpunkt. Obwohl man da gar nicht von Zeit sprechen kann. Dieser Augenblick ist zeitlos und kann sich ausdehnen, wenn man es nur zulässt. Innere Harmonie ausgelöst durch Ereignisse, die andere nicht einmal bemerken. Durch den Blick einer Katze oder die sternenklare Nacht. Perfekte Momente, die einen zur Ruhe kommen lasseb und uns das Wesentliche zeigen. In diesen zeitlosen Momenten kommt dieses Gefühl. Zufriedenheit und Harmonie, die vollkommene einzige Liebe, die einen erkennen lässt, dass man selbst im Grunde genommen klein und unwichtig ist und dass dies nicht schlimm ist, da man sich im Einklang mit etwas größerem, etwas wichtigerem befindet.
Jeder sollte jemanden oder etwas haben, was dieses eigentlich unbeschreibliche Gefühl hervor ruft. Sei es der Blick einer Katze oder die sternenklare Nacht.
Nein, es kann nicht Liebe sein, es ist besser.

16.01.2005


Einen besonderen Gruß an die Katzenfreunde unter Euch! Denn Ihr könnt nachvollziehen, was Leonardo da Vinci in Worte gefasst hat: "Die kleinste Katze ist ein Meisterwerk."

Au revoir...

Kunst, Physik und der ganze Rest...

Viele haben es vorgemacht und nun habe auch ich mich den "Bloggern" angeschlossen. (Ist irgendwie ansteckend.) Ihr mögt es "uniform" nennen, aber manchmal spielen meine Launen mir einen Streich und dann kommt es zu sowas.
Dieser Blog ist hauptsächlich für Freunde bestimmt und falls diese einen Kommentar abzugeben haben, wissen sie, wie sie mich erreichen. Allen anderen: ist eh nicht für Euch bestimmt! Doch eigentlich erwarte ich, dass das Meiste kommentarlos hingenommen wird. Es sind schließlich keine literarischen Ergüsse, sondern einfach Gedanken, die ich mir halt so mache... Dann wollen wir mal mit dem Spaß beginnen.


Den Physikern und Anhalter-Lesern unter Euch ist vielleicht aufgefallen, dass der Titel meines Blogs sich an einen Titel der Anhalter-Romane anlehnt. (Für die, die es nicht gemerkt haben: Das Leben, das Universum und der ganze Rest.) Da ich den Anhalter wirklich schätze, bin ich über einige Umwege zu dem Titel "Kunst, Physik und der ganze Rest" gelangt. Ihr magt Euch fragen, warum. Ganz einfach: als Kunstgeschichte-Studentin ist Kunst ein wichtiger Teil meines Dasein und als ehemalige Physik-Studentin liegt mir noch sehr viel an dieser wunderbaren Wissenschaft. Der "ganze Rest" ist klassische Literaturwissenschaft, Archäologie und was das Leben sonst so bietet, Schokolade und Kaffee, nur um einige Beispiele zu nennen.

Kaffee hat mich auch heute begleitet. Dazu gab es noch ein köstliches Magnum-Mandel und einen Muffin. Doch was diesen Nachmittag besonders gemacht hat war ein Gespräch mit einer guten Freundin. Einfach mit Kaffee, Eis und Muffin auf einer Bank sitzen und die Zeit beim Reden vergessen. Ständig laufen Hündchen vorbei und schleichen sich neugierig an, die Sonne scheint, Vögelchen zwitschern und man tauscht peinliche und weniger peinliche Geschichten aus über Kerle, Franzosen und Unikram. Herrlich! Ich genieße solche Nachmittage, denn sie gehören zu den Dingen, die das Leben wirklich lebenswert macht. Was wären wir ohne derartige Nachmittage, ohne Freunde, mit denen man sich amüsieren und die Zeit vergessen kann? Ich weiß es nicht, aber ehrlich gesagt, will ich es auch nicht wirklich herausfinden. Schließlich sind es die kleinen Dinge im Leben, die dieses schön und besonders machen...

Bevor ich noch in philosophisch-rumschweifende Laune komme, beende ich diesen ersten Post. Will ja niemanden schon zu Beginn vergraulen. ;)

Also, ich wünsch Euch was!